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Pflanzenöle (pflanzliche Öle) sind aus Ölpflanzen gewonnene Fette und fette Öle. Ausgangsstoffe zur Herstellung von Pflanzenöl sind Ölsaaten und -früchte, in denen das Öl in Form von Lipiden vorliegt. Pflanzenöle und -fette sind vorwiegend Ester des Glycerols mit Fettsäuren, sogenannte Triglyceride. Die Abgrenzung zu den Pflanzenfetten ist die Fließfähigkeit bei Zimmertemperatur. Im Gegensatz zu den oben genannten fetten Ölen hinterlassen die ebenfalls meist aus Pflanzen gewonnenen ätherischen Öle beim Trocknen auf Papier allenfalls Farbränder, aber keine Fettflecken.

Während bei den Griechen und Römern das Olivenöl bereits in der Antike zum Braten und Verfeinern von Speisen üblich und die Butter nur für medizinische Zwecke eingesetzt wurde, dominierten in der deutschen Küche Butter, Schmalz und Fette noch bis ins frühe 20. Jahrhundert

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Herstellung und Eigenschaften von Pflanzenöl

Pflanzenöle werden durch Auspressen und Extrahieren von Ölfrüchten und -saaten gewonnen. Die Herstellung von Pflanzenölen wird im Artikel Ölmühle beschrieben. Pflanzenöle enthalten oft einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren als tierische Fette und gelten daher als gesünder.

Die Pflanzenöle unterscheiden sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Zusammensetzung in einer Vielzahl von Eigenschaften. Ein Beispiel hierfür ist der Rauchpunkt, der spezifisch für die Pflanzenölsorte ist und bei einigen häufigen Arten zwischen 130 und über 200 °C liegt.  Nach dem Anteil an ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man zwischen nichttrocknenden (Bsp. Olivenöl), halbtrocknenden (Bsp. Soja- oder Rapsöl) und trocknenden Pflanzenölen (Bsp. Lein- oder Mohnöl).

Der Begriff „Trocknung“ bezeichnet hierbei nicht Verdunstung, sondern das durch Oxidation mit Sauerstoff und anschließende Polymerisation der ungesättigten Fettsäuren bedingte Verdicken („Verharzen“) des Öls

Quelle: Wikipedia

 

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Ölpflanzen sind Pflanzen, die zur Gewinnung von Pflanzenöl und Fetten genutzt werden. Man kann sie in zwei Hauptgruppen unterteilen:

  • Ölpflanzen, die Früchte mit fetthaltigem Fruchtfleisch liefern, aus dem das Fett durch Pressen gewonnen wird. Bekannte Beispiele sind Olivenbaum, Avocado und Ölpalme.
  • Ölpflanzen, die fetthaltige Samen liefern, denen durch Pressung und Extraktion das Fett entzogen wird. Bekannte Beispiele sind Lein, Raps, Soja und Sonnenblumen.

In Abgrenzung dazu werden im landwirtschaftlichen Sinn sämtliche Ernteprodukte von Kulturpflanzen mit wirtschaftlicher Bedeutung zur Pflanzenölgewinnung als Ölfrucht bezeichnet, also sowohl Ölsaaten als auch ölliefernde Früchte und andere Pflanzenteile.

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Die gesündesten Speiseöle

„Olivenöl gilt vielen als das beste und gesündeste Speiseöl. Französische Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass bei Menschen, die viel Olivenöl verzehren, das Risiko eines Schlaganfalls um 40 Prozent sinkt. Doch Ernährungswissenschaftler raten, öfters auch mal zu anderen Speiseölen zu greifen. So stecken in Walnuss- oder Sonnenblumenöl ebenfalls wichtige Inhaltsstoffe.“ schreibt feelgreen.de

„Wie gesund ein Speiseöl ist, hängt vom Anteil der verschiedenen Fettsäuren ab.“, heisst es des weiteren sowie: „Empfehlenswert sind Öle, die wenig gesättigte Fettsäuren enthalten, dafür aber viele mehrfach ungesättigte, essenzielle Fettsäuren. Denn gesättigte Fettsäuren können den Gefäßen schaden und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Palmöl hat einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren (46 Prozent). Besonders wenig gesättigte Fettsäuren sind mit jeweils acht Prozent in Raps- und Sonnenblumenöl enthalten – beim Olivenöl ist der Anteil mehr als doppelt so hoch (19 Prozent). Zudem enthält Olivenöl mit acht Prozent verhältnismäßig wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Zum Vergleich: In Sonnenblumenöl stecken 65 Prozent, in Sojaöl 62 und in Maiskeimöl 51 Prozent.“

Zum Artikel: http://www.feelgreen.de/speiseoel-nicht-nur-olivenoel-verwenden/id_48370844/index

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